Kokosöl: 4 Tipps für lange Haltbarkeit


Kokosöl ist ein sehr stabiles Fett und bleibt bei korrekter Lagerung und Handhabung lange frisch.

Kokosöl ist weitgehend resistent gegen Oxidation (Ranzigkeit)

Kokosöl besteht zu über 90% aus gesättigtem Fett.

Das sehr hochqualitative Dr. Goerg Premium Bio-Kokosöl kann mit 94 g gesättigten Fetten pro 100 g Kokosöl aufwarten.

Die gesättigten Fette haben chemisch gesehen keine Doppelbindungen und sind daher enorm resistent gegenüber Wärme, Licht und Sauerstoff.

Das kann man von anderen Ölen nicht behaupten.

Die primär ungesättigten Fette mit mehreren Doppelbindungen wie Leinöl und Walnussöl werden in Rekordtempo ranzig, wenn man Sie Wärme, Licht und Sauerstoff aussetzt. In den meisten Fällen sind diese anfälligen Öle schon in der Flasche ranzig, da bei der Pressung und Lagerung nicht genug Vorsichtsmassnahmen getroffen wurden.

Kokosöl wird im Gegensatz zu diesen Ölen kaum ranzig, denn es enthält nur 2% ungesättigte Fette.

Obwohl Kokosöl enorm resistent ist und kaum ranzig werden kann, sollte man einige Richtlinien im Umgang mit Kokosöl beachten, denn bei inkorrekter Handhabung und Lagerung können sich Schimmel und Bakterien im Kokosöl vermehren.

Kokosöl ist nicht resistent gegen Mikroorganismen

Vielleicht fragen Sie sich wieso Kokosöl durch Bakterien und Schimmel schlecht werden kann.

Es wird doch immer proklamiert, Kokosöl sei antibakteriell, antiviral und verfüge über eine Anti-Schimmel Wirkung.

Der Grund dafür ist: Die antibakterielle Wirkung von Kokosöl entfaltet sich erst nach der Einnahme von Kokosöl im Laufe der Verdauung. Dabei wird das Kokosfett in einzelne Fettsäuren zerlegt z.b Caprylsäure und die bekannte mittelkettige Laurinsäure. Erst diese Fettsäuren haben eine antibakterielle Wirkung. Das Kokosöl im Glas ist daher noch nicht antibakteriell.

Es ist empfehlenswert folgende vier Punkte im Umgang mit Kokosöl zu berücksichtigen:

1. Lagerung bei Zimmertemperatur am besten

Am besten wird Kokosöl bei Zimmertemperatur aufbewahrt.

Der beste Lagerort ist ein sauberer und trockener Küchenschrank.

Wenn Sie ein grösseres Gebinde gekauft haben, z.b ein 10 Liter Behälter, dann empfiehlt es sich aus Platzgründen das Kokosöl im Keller oder auf dem Dachboden zu lagern. Man kann dann immer bei Bedarf etwas Kokosöl vom grossen Gebinde in ein kleineres Glas abfüllen.

2. Nicht im Kühlschrank lagern

Kokosöl ist ein tropischen Öl und im Herkunftsland ist es die meiste Zeit flüssig. (Bei uns im Sommer auch)

im flüssigen Zustand können sich keine Bakterien auf der Oberfläche ansetzen, denn das Kokosöl ist ständig etwas in Bewegung.

Wenn man das Kokosöl im Kühlschrank lagert wird es sehr fest und Wasser kann beim öffnen am Deckel kondensieren.

Das kondensierte Wasser kann danach auf dem festen Kokosöl eine Fett-Wasserschicht bilden, in der sich Schimmelpilze und Bakterien vermehren können.

Zudem wird das Kokosöl im Kühlschrank sehr hart und man kann es nur mit Mühe entnehmen.

3. Kokosöl mit sauberem Löffel entnehmen

Wenn Sie Kokosöl aus dem Glas entnehmen, benutzen Sie am besten immer einen sauberen Löffel.

Sobald Speisereste in das Glas gelangen ist das Kokosöl nicht mehr steril und es können sich Bakterien und Schimmelpilze vermehren.

4. Kokosöl-Glas nicht geöffnet lassen

In der Luft hat es unzählige Bakterien und Schimmelsporen die in das Kokosöl-Glas gelangen können, solange es geöffnet ist.

Zudem hat es in der Küche oder im Badezimmer oft eine höhere Luftfeuchtigkeit, die sich als Kondensation im Kokosöl-Glas absetzen kann.

Daher sollten Sie das Kokosöl-Glas immer umgehend wieder verschliessen, nachdem Sie Kokosöl entnommen haben.

Kokosöl wird auch bei falscher Handhabung selten schlecht

In der Praxis hat sich gezeigt, dass Kokosöl fast nie schlecht wird, sogar wenn Feuchtigkeit in das Glas gelangt oder das Kokosöl mit unsauberem Löffel entnommen wird.

Der Grund dafür liegt darin, dass bei regelmässigem Konsum das Glas schnell verbraucht wird und nicht genug Zeit für das Wachstum von Bakterien vorhanden ist.

Wenn Feuchtigkeit oder Speisereste in das Glas gelangen und das Kokosöl in den darauffolgenden Wochen nicht verbraucht wird, dann kann das Kokosöl aber tatsächlich schlecht werden.

Es schmeckt dann merkbar säuerlich und sollte nicht mehr konsumiert werden.

Kokosöl ist bei korrekter Lagerung und Handhabung jahrelang haltbar

Im versiegelten Glas sollte ein hochqualitatives Kokosöl mehrere Jahre haltbar bleiben.

Peter Königs schreibt in seinem Kokos-Buch von Kokosölen die auch nach 10 Jahren Lagerung in Tests als völlig einwandfrei befunden wurden.

In geöffnetem Zustand empfiehlt es sich das Kokosöl innerhalb von einem Jahr zu verbrauchen.

Fazit

Bewahren Sie Kokosöl bei Zimmertemperatur in einem Küchenschrank auf.

Lagern Sie das Kokosöl nicht im Kühlschrank.

Benutzen Sie immer nur saubere Löffel beim entnehmen von Kokosöl.

Verschliessen Sie das Kokosöl-Glas nach dem Gebrauch umgehend.


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