Kokosöl kann im Alltag als wirksames Pflegeöl mit schützenden und regenerierenden Eigenschaften eingesetzt werden. 

Gerade bei trockener und strapazierter Haut leistet Kokosöl erfahrungsgemass sehr gute Dienste.

Auch in den Sommermonaten kann sich Kokosöl als nützlich erweisen, z.B. als Sonnenöl.

Um einen Sonnenbrand zu vermeiden ist es jedoch wichtig den Unterschied zwischen einem Sonnenöl und einer Sonnencreme zu verstehen.


Unterschied: Sonnenöl und Sonnencreme

Ein Sonnenöl wie z.B. Kokosöl hat einen deutlich tieferen Lichtschutzfaktor, typischerweise maximal bis LSF 10.

Sonnencremes können einen sehr hohen Lichtschutzfaktor bieten, bis zu LSF 50 oder sogar höher (Sunblocker).

Sonnenöle pflegen die Haut und führen zu einer gleichmässigen und tiefen Bräunung.

Allerdings muss man aufgrund des tieferen Lichtschutzfaktors aufpassen, dass kein Sonnenbrand entsteht.

Von Natur aus liegt der Lichtschutzfaktor (LSF) von Kokosöl bei fünf bis acht. 

Kokosöl eignet sich daher primär als Sonnenöl für dunklere Haupttypen oder schon vorgebräunte Haut.


Für helle Hauttypen: Sonnencreme bevorzugen

Für helle Hauttypen vom Typ I (sehr hell) und Typ II (hell) bieten Kokosöl oder andere Sonnenöle grundsätzlich nicht genug Schutz.

Verwenden Sie daher eine biologische Sonnencreme mit einem höheren Sonnenschutzfaktor, z.B. ein Bio-Produkt auf Basis von Zinkoxid. 

Kokosöl können Sie dann nach dem Aufenthalt in der Sonne als After-Sun Pflegelotion verwenden.



I - Sehr heller Hautyp (Sonnencreme)
II - Heller Hauttyp (Sonnencreme)
III - Mittlerer Hauttyp (Sonnenöl nach Vorbräunung oder für kurze Aufenthalte in der Sonne)
IV - Dunkler Hauttyp (Sonnenöl)
V - Sehr dunkler Hauttyp (Sonnenöl)


Für dunkle Hauttypen: Sonnenöl ist ideal

Dunkle Hauttypen haben durch die Pigmentierung Ihrer Haut einen optimalen eingebauten Sonnenschutz. 

Als dunkler Hauttyp sind Sie optimal gegen die Sonneneinwirkung geschützt und die Verwendung von Sonnencreme ist unerwünscht, da sonst zuwenig Vitamin-D in der Haut produziert wird.

Menschen mit dunkler Haut sind zwar besser gegen die Sonneneinstrahlung geschützt, produzieren dadurch jedoch auch weniger lebenswichtiges Vitamin-D.

In Regionen mit wenig Sonne sind Menschen mit einem dunklen Hauttyp deshalb anfälliger für Vitamin-D Mangel.

Die Verwendung von einem Sonnenöl wie Kokosöl bietet sich daher an. 

Mit dem niedrigen Lichtschutzfaktor und den pflegenden Eigenschaften ist es die bevorzugte Wahl für dunkle Hauttypen.


Kokosöl: Das traditionell verwendete Sonnenöl

In den südpazifischen Ländern wie z.B. Tahiti wird Kokosöl seit Generationen als bewährtes Sonnenöl verwendet. 

Traditionell wird dem Kokosöl noch die "Tiare"-Blume (Gardenia taitensis) hinzugefügt, für zusätzliche pflegende und schützende Eigenschaften.

Das Kult-Produkt "MONOI TIARE TAHITI" besteht aus Kokosöl und der Tiare-Blume. 

Es wird seit 1942 hergestellt und man findet es in den südpazifischen Ländern in jedem Supermarkt.

Es gilt als das Schönheitsgeheimnis der polynesischen Frauen und wird sowohl als Sonnenöl als auch zur Pflege der Haut und Haare verwendet.


Kokosöl als After-Sun Pflegelotion

Kokosöl kann nach einem Sonnenbad als pflegende und regenerierende Lotion aufgetragen werden. 

Es verhindert ein austrocknen der Haut und führt zu einer gleichmässigen Bräunung.

Zudem hat das Kokosöl einen leicht kühlenden Effekt.

Massieren Sie das Kokosöl am Abend nach einer Dusche für ein paar Minuten in die noch warme und etwas nasse Haut.

Das Kokosöl zieht dann gut ein und entfaltet über Nacht seine feuchtigkeitsspendende und regenerierende Wirkung.


Sanfte Heilung bei Sonnenbrand

Waren zu lange in der Sonne und Ihre Haut ist rot und schmerzt?

Durch den hohen Pflegewert regeneriert Kokosöl die von der Sonneneinstrahlung beanspruchte Haut und lindert den Sonnenbrand.

Duschen Sie sich nach dem Sonnenbaden und reiben Sie natives Kokosöl sanft in die noch feuchte Haut. 

Die Fettsäuren können dadurch besser in die oberen Hautschichten eindringen.

Das Kokosöl verhindert den Verlust von Feuchtigkeit und hält die Haut so in einem hydrierten Zustand.

Da Ihre Haut bei einem Sonnenbrand ausgetrocknet ist, empfiehlt es sich diese Anwendung mehrmals täglich zu wiederholen.

Weitere Tipps bei Sonnenbrand: Kaltes Wasser (Bad mit Eiswürfel), Aloe Vera, Äusserliche Eigenharn-Therapie (sehr wirksam)


Kokosöl in der Ernährung: Schutz gegen UV-Strahlung von innen

Kokosöl in der Ernährung hilft dem Körper sich auf die UV-Strahlung vorzubereiten.

Es gibt verschiedenen Substanzen die sich in unsere Gewebe einlagern können und eine bessere Resistenz gegenüber UV-Strahlung gewähren.

Am bekanntesten sind die sogenannten „Carotenoide“ wie Beta-Karotin, Lutein, Lycopen, etc. 

Karotenoide sind schützende fettlösliche Farbpigmente. 

Man findet sie in Karotten, Süsskartoffeln und allen Gemüsen und Früchten. Es sind bis jetzt über 600 Karotenoide identifiziert worden.

Die Karotenoide lagern sich in das Gewebe ein und sind in der Lage die freien Radikale die durch UV-Strahlung gebildet werden zu neutralisieren.

Der genaue Wirkmechanismus der Karotenoide ist noch nicht ganz geklärt, aber die UV-schützende Wirkung konnte nachgewiesen werden.

Kokosöl hat einen ähnlich schützenden Effekt wie die Karotenoide, denn die stabilen gesättigten Fettsäuren lagern sich in alle Zellmembranen des Körpers ein, auch in die Zellen der Haut.

Wenn man Kokosöl in die Ernährung integriert, werden im Laufe der Zeit stabile (Haut)Zellen gebaut, die eine höhere Toleranz gebenüber der radikalbildenden Sonneneinstrahlung aufweisen.

Instabile industrielle Öle wie Sonnenblumenöl, Distelöl, Margarine oder Rapsöl werden auch in die Zellen eingelagert und reduzieren die oxidative Stabilität der Zelle gegenüber freien Radikalen. Die Zellen werden dann anfälliger gegenüber UV-Strahlung und Sonnenbrände treten schneller und intensiver auf.


Meine Erfahrung mit dem "inneren Sonnenschutz"

Ich selber bin ein gutes Beispiel für den Sonnenschutz der durch die Ernährung erzeugt werden kann.

Denn obwohl ich ein Hauttyp zwischen I und II bin, verfüge ich über eine sehr hohe Toleranz gebenüber intensiver Sonneneinwirkung (ohne Sonnencreme).

Ich mache in den Sommermonaten lange Sonnenbäder um Vitamin-D aufzutanken und für zusätzliche gesundheitliche Vorteile.

Aufgrund meines hohen Kokosöl-Konsums und der vielen Karotenoide aus frischen Früchten und Gemüsen, habe ich eine ausserordentlich hohe Sonnentoleranz für meinen Hauttyp aufgebaut.

Diese "innere" Sonnentoleranz lässt sich jedoch nicht in ein paar Tagen aufbauen (eher Monate bis Jahre) - es ist daher Vorsicht geboten, denn Sonnenbrände sollten aufgrund von Langzeitschäden wann immer möglich vermieden werden.

Gerade bei den ersten paar Sonnenbäder nach dem langen Winter fange ich mit 10 Minuten an und steigere ich die Zeit graduell jeweils um 5 Minuten und vermeide die MIttagssonne.



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