Was lieben Cowboys, Biker und Manager gleichermassen? Kleiner Tipp: es ist bequem, lässig, strapazierfähig und manchmal sogar ein echtes Statussymbol... ganz klar - den Ledersitz.

Leder ist haltbar und robust. Vor allem aber natürlich ein wandlungsfähiger Werkstoff. Ob Möbel, Kleidung oder Accessoires – Leder ist immer ein wenig edler als andere Stoffe und nahezu unverwüstlich. Mit der richtigen Lederpflege wird es mit dem Alter sogar immer besser.

Die Bearbeitung von Tierhäuten für den menschlichen Gebrauch gilt als eines der ältesten Handwerke. Auf Flohmärkten findet man oft Koffer, Gürtel, Taschen und Schuhe aus Leder, die mit ein wenig Zuneigung und Pflege wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen.

Wobei Glanz vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Gepflegtes Leder ist weich, geschmeidig und duftet. Es entwickelt im Laufe der Zeit eine individuelle Note, wird speckig und damit im Auge manches Betrachters erst recht zum begehrten Gegenstand. Denn altes Leder hat Geschichte.

Lederpflege und mehr

Die Lederoberfläche altert durch Sonnenstrahlen, Luftfeuchtigkeit und mechanische Beanspruchung. Sie wird stumpf und glanzlos, im schlimmsten Fall bilden sich sogar Risse und Verfärbungen.

Schutz und Pflege sind wichtig. Was für menschliche Haut gut ist, kann für gegerbte Tierhaut nicht schlecht sein: Kokosöl.

Es dringt ins Innere und reguliert die Feuchtigkeit von dort. Die Poren bleiben offen und verharzen nicht, das Leder wird geschmeidig, weich, kann atmen und erhält dennoch Schutz vor Wasser und Staub. Ohne Einsatz von chemischen Zusatzstoffen und Stabilisatoren. Hier trifft Natur auf Natur.

Sie sollten bei der ersten Verwendung immer zunächst an einer unauffälligen Stelle testen, wie das Leder auf das Auftragen einer Pflege reagiert. Dazu nehmen Sie ein wenig Kokosöl auf ein weiches, trockenes Tuch und reiben die Oberfläche des Leders in kreisenden Bewegungen ein. Durch die Feuchtigkeit kommt es in der Regel zu einer Verdunklung. Warten Sie einige Zeit und entscheiden Sie dann, ob Ihnen das Ergebnis zusagt. Erst dann sollten Sie das Kokosöl grossflächig auftragen. Überschüssiges Öl kann mit einem weiteren Tuch nach einigen Minuten wieder abgewischt werden.

Auf einem Trödelmarkt haben wir vor einigen Jahren mal einen wunderbaren alten Ledersessel gefunden. Eine Art Fernsehsessel, mit langer Rückenlehne und einer Kippfunktion. Leider war im Kopfbereich eine raue Stelle und wir waren zunächst unsicher, ob das Leder dort wirklich kaputt war und wie wir den Sessel herrichten konnten. Wir haben dann denn Sessel dann mehrmals mit ein wenig Kokosöl gepflegt und die trockene Stelle ist graduell verschwunden.

Unterschiede bei Leder

Leder unterscheidet sich vor allem durch die Verarbeitung seiner Oberfläche und die Hersteller nutzen die unterschiedliche Optik und Beschaffenheit für diverse Produkte. Glattleder ist seit jeher gerade im Pferdesport der vorherrschende Werkstoff - es ist robust, stabil und geschmeidig zugleich. Ausserdem kann es leicht bearbeitet und so natürlich auch mit wenigen Griffen repariert werden.

Glattleder besteht immer aus der Oberseite der Tierhaut. Naturbelassenes Glattleder höchster Qualität ist „Anilinleder“. Es ist ungefärbt oder mit Anilinfarbstoffen im Bad gefärbt, offenporig und matt. Es fühlt sich weich und warm an, ist aber empfindlich gegen Flecken und Ausbleichen.

Oberflächengefärbte Leder „Semianilinleder“ besitzen durch die Farbschicht bereits eine dünne Schutzhülle.

Leder, auf dessen Oberfläche eine dicke Farbschicht liegt, ist „Pigmentiertes Leder“.

Für alle Glattleder ist Kokosöl die richtige Lederpflege.

Rau-, Wild- oder Veloursleder – ist weicher und fast ein wenig flauschig. Es handelt sich um die Rückseite oder ein angeschliffenes Glattleder. Diese Lederart sollte auf keinen Fall mit Kokosöl oder einem anderen Fett behandelt werden, da diese die Struktur des Rauleders verkleben würden.

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