Wie die Laurinsäure im Kokosöl das akneauslösende Bakterium zur Strecke bringt

Bereits seit geraumer Zeit werden die antimikrobiellen bzw. antibakteriellen Effekte des Kokosöls immer stärker diskutiert und genutzt. Der Schlüssel zu einem stärkeren Immunsystem ist die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure, in etwas schwächerer Form auch die Caprin- und Caprylsäure. Die Laurinsäure wird nach dem Verzehr u. a. in Monogylceride und freie Fettsäuren aufgespalten.

Beide besitzen den Effekt, krankheitsauslösende Bakterien zu beschädigen, indem sie ihre äussere Membran aufbrechen. Diejenigen Bakterien, die für unsere Gesundheit förderlich sind, werden verschont. So erklärt es sich, dass Kokosöl das Abwehrsystem des Menschen unterstützt.

Man kann so beispielsweise Karies vorbeugen, Zahnfleischentzündungen, bakteriellen Infektionen - oder auch Akne.

Was ist Akne?

Akne ist eine weitverbreitete infektiöse Hautkrankheit, die fast 80 Prozent aller Menschen irgendwann in ihrem Leben betrifft. Dabei kommt die Akne keineswegs nur bei pubertierenden Jugendlichen vor, sondern auch bei Erwachsenen in anderen Lebensphasen.

Wenn Jugendliche betroffen sind, dann zeigt sich die Krankheit meist ab dem 11. Lebensjahr, wobei 60 Prozent der Betroffenen eine sogenannte physiologische Akne haben. Diese verschwindet bis zum dritten Lebensjahrzehnt wieder.

40 Prozent aber haben eine klinische Akne, die länger dauern kann und besonders hartnäckig ist. An der Entstehung der Akne sind meist vier Faktoren beteiligt, die sich gegenseitig begünstigen:

  • Befall mit Bakterien
  • Überfunktion der Talgdrüsen (meistens hormonell bedingt)
  • Störungen der Verhornung im Talgdrüsengang
  • Entzündliche Prozesse, die hauptsächlich eine körpereigene Abwehrreaktion gegen den bakteriellen Befall sind

Ein Bakterium als Verursacher von Akne: Propionibacterium acnes

Es ist in der heutigen Forschung immer noch nicht ganz klar, welche und wie viele verschiedene Bakterien an der Entstehung von Akne beteiligt sind. Ein Verdacht wird aber immer wieder bestätigt: Das sogenannte Propionibacterium acnes (P. acnes) ist für die Akne in erheblicher Weise ursächlich. Da bei manchen Menschen die Talgdrüsen überaktiv sind, findet P. acnes hervorragende Lebensbedingungen am Talgdrüsengang und vermehrt sich rasant.

Auch gesunde Menschen haben die fraglichen Bakterien auf der Haut, aber bei Aknepatienten zeigen sie sich verstärkt. Die Bakterien zerstören über Enzymreaktionen den Talg und verursachen eine Entzündung. Dabei wandern Zellen des Abwehrsystems in diese Hautregion und weiten bzw. lockern die Wand des Talgganges auf. So können die für die Entzündung verantwortlichen Botenstoffe leichter zum Ort des Geschehens transportiert werden.

Durch die Entzündungsreaktion, die nichts anderes ist als eine Abwehrreaktion des Immunsystems gegen die Bakterien, entstehen auf der Haut Pusteln. Doch es gibt Hilfe: Kokosöl bremst die entzündlichen Hautreaktionen, denn die enthaltenen Laurinsäure bekämpft effektiv P. acnes.

Anwendung des Kokosöls bei Akne

Wenn man die Akne mit Kokosöl behandeln will, sollte man am Abend vor dem schlafengehen das Gesicht mit Wasser und einer milden Seife waschen.

Danach trägt man dünn das Kokosöl auf (eine kleine Messerspitze genügt) und massiert es langsam in die Haut hinein. An den von der Akne betroffenen Stellen kann man auch vorsichtig tupfen.

Wenn nach 10 Minuten noch Kokosöl auf der Haut übrig ist, sollte man dieses mit einem Kosmetiktuch abnehmen.

Für eine erhöhte antibakterielle Wirkung kann dem Kokosöl auch ein Tropfen Teebaumöl und/oder Lavendelöl hinzugefügt werden.

Tipp: Zu Beginn dieser Anwendung kann sich die Akne zunächst leider etwas verschlechtern. Wenn man aber durchhält und die Verwendung des Kokosöls fortsetzt, darf man sich nach wenigen Wochen auf eine klarere Haut freuen.


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