Wie Kokosöl effektiv der lästigen Zahnerkrankung vorbeugt

Kokosöl ist nicht nur schmackhaft, bekömmlich und förderlich für das allgemeine Wohlbefinden, sondern hat gesundheitliche Effekte, die in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden konnten. Schon in den 1930er Jahren beobachtete ein Forscherteam um den US-Amerikaner Dr. Weston A. Price, dass Kokosöl Karies vorbeugen kann. Karies wird auch Zahnfäule genannt und zeigt sich in schwarz-bräunlichen Schadstellen am Zahn. Die Folge können Entzündungen, Schmerzen und Zahnverlust sein, zumal sich Karies immer weiter ausdehnt.

Die bahnbrechende Studie von Dr. Weston A. Price

Price verglich unter den Bewohnern Kaledoniens zwei unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Es gab einerseits Menschen, die in Hafennähe lebten und durch den internationalen Handel eine eher westlich geprägte Ernährungsweise übernommen hatten. Weiter im Landesinneren lebten Bevölkerungsteile, die sich auf traditionelle Weise ernährten. Zur traditionellen Ernährung der Inselbewohner gehört auch viel Kokosöl. Das Ergebnis der Studie: Von den in Hafennähe lebenden Bewohnern hatten 26 Prozent einen Kariesbefall, von den traditioneller lebenden nur 0,14 Prozent. In neueren Studien - z. B. aus Irland - hat man auch herausgefunden, warum dies so ist.

Der Schlüssel zu einem stärkeren Immunsystem: Laurinsäure

Kokosöl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, vor allem gesunde Fette, die sogenannten gesättigten Fettsäuren. Den überwiegenden Teil der Fettsäuren im Kokosöl macht die Laurinsäure aus. Darum wird Kokosöl auch manchmal Laurinöl genannt. Die Laurinsäure ist für den menschlichen Organismus äusserst heilsam, weil sie das Immunsystem stärkt. Laurinsäure besitzt die Eigenschaft, die äussere Membran von Viren und Bakterien, die Krankheiten auslösen können, zu durchbrechen. So werden die Erreger zahlreicher Erkrankungen zerstört. Dies wirkt sich auch positiv auf die Zahngesundheit aus. Besonders gut an der Laurinsäure ist, dass unser Körper sie schon von frühester Kindheit an kennt: Sie ist nämlich in der Muttermilch enthalten. Schwangere, die Kokosöl verzehren, tun dem Immunsystem ihres ungeborenen Kindes ausdrücklich etwas Gutes. Die Laurinsäure greift nur Bakterien an, die Krankheiten erregen können - nicht die Bakterien, die gesundheitsförderlich sind.

Karies mit Kokosöl vorbeugen

Das Bakterium Streptococcus mutans gilt als einer der wichtigsten Verursacher von Karies. Es stellt mithilfe der Saccharose (Industriezucker), die in Lebensmitteln enthalten ist, eine Substanz her, die sich bevorzugt an den Zahnschmelz der Zähne haftet (also an die äussere Schicht der Zähne). Es entsteht Plaque, also Zahnbelag. Die gebildetet Plaque ist ein Biofilm und macht es wiederum zahlreichen anderen Bakterien leichter, an den Zähnen anzuhaften und diese krank zu machen. Damit ist Plaque der Hauptauslöser für Karies. Das Bakterium Streptococcus mutans wandelt auch Kohlenhydrate in Milchsäure um, die den pH-Wert im Mund saurer macht. So bildet sich ein idealer Wachstumsraum für Krankheitserreger, die sich nicht nur schnell vermehren können, sondern auch entzündliche Prozesse, Karies und Zahnverlust verursachen. Laurinsäure leistet einen entscheidenden Beitrag, Streptococcus mutans zu bekämpfen.

Selbstgemachte Zahnpasta mit Kokosöl

Selbstgemachte Zahnpasta hat mehrere Vorteile: Sie ist preiswert, frei von Fluorid und einfach herstzustellen. Die natürliche Zahnpasta mit der sanften aber effizienten antibakteriellen Reinigungswirkung eignet sich für jung und alt. Um selber Zahnpasta mit Kokosöl herzustellen mischen Sie einfach drei Esslöffel hochwertiges Kokosfett mit der gleichen Menge Natron (in der Apotheke "Natriumhydrogencarbonat" genannt). Damit die Zahnpaste den gewohnten Geschmack hat, wird einfach noch etwas Pfefferminzöl und Stevia hinzugefügt.

Rezept für natürliche Zahnpasta:

  • 3 EL Kokosöl
  • 3 EL Natron
  • 1 TL Xylit oder Stevia
  • 15 Tropfen Pfefferminzöl (oder ein anderes ätherisches Öl, z.B. Eukalyptusöl)

Am besten füllen Sie alle Inhaltsstoffe in ein verschliessbares Marmeladeglas und mischen die Zutaten kräftig mit einem Löffel.

Ölziehen mit Kokosöl

Mit dem altbewährten Ölziehen ist es ganz einfach, sich die positive Wirkung des Kokosöls zunutzezumachen. Neben einer regelmässigen sanften Zahn- und Mundhygiene sollte man ebenso regelmässig Mundspülungen mit Kokosöl machen, wobei man das Kokosöl durch die Zähne zieht. Besonders natives Kokosöl bietet sich hier an. Eine genaue Beschreibung wie man eine Mundspülung mit Kokosöl macht, finden Sie in unserem Beitrag "Ölziehen mit Kokosöl - Für gesunde Zähne & kräftiges Zahnfleisch".

5 Pflegetipps um Karies erfolgreich zu verhindern

  1. Reinigen Sie die Zähne 1 - 2 Mal täglich sanft mit einer fluoridfreien Zahnpasta.
  2. Führen Sie einmal pro Tag das Ölziehen durch, am besten mit Kokosöl. Das Öl sollte dabei mindestens zehn Minuten im Mundraum umherbewegt werden.
  3. Verwenden Sie eine weiche Zahnbürste um den Zahnschmelz nicht abzuschleifen.
  4. Putzen Sie nicht gegen das Zahnfleisch, sondern in kleinen kreisenden Bewegungen von Rot nach Weiss. Das hilft dabei den Rückgang des Zahnfleisches zu verhindern.
  5. Schaben Sie die Zunge mit einem Löffel oder Zungenschaber (Drogerie). Die Zunge beherbergt eine grosse Anzahl von Bakterien die täglich entfernt werden sollten.

Quellenangaben:


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