Auch wenn sich das Schönheitsempfinden ein wenig zu seinen Gunsten verschoben hat, wirklich gern gesehen ist Rost nicht.

Er verursacht alljährlich Schäden, die weltweit in die Milliarden gehen. Und auch in unserem Alltag ist der Kampf akut: am Fahrrad, am Auto, in der Küche - überall reagiert Eisen mit Wasser und Luft.

Natürlicher Schutz - Kokosöl

Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwierig, den Rost in seine Schranken zu weisen. Etwas Aufmerksamkeit und Pflege, ein dünner Schutzmantel aus Fett und er hat keine Chance.

Kokosöl ist prima geeignet: es ist fester als andere Pflanzenöle und haftet daher besser. Es wird nicht ranzig und verharzt nicht. Ausserdem ist es schnell zur Hand und einfach anzuwenden.

Wenn sich die ersten Anzeichen von Rost zeigen, nimmt man einfach einen weichen, sauberen Lappen, gibt ein wenig Kokosöl darauf und wischt die Rostpartikel vom Metall. In diesem frühen Stadium ist das Öl Reinigungs- und Pflegemittel in einem.

Doch es kommt natürlich immer auch darauf an, wer oder was gegen Rost geschützt werden soll.

Motorrad, Fahrrad und Co

Hier hat der Rost einen fiesen Unterstützer - Streusalz.

Salz erhöht die Leitfähigkeit des Wassers und beschleunigt dadurch die Rostbildung. Ein Schutzmantel aus Kokosöl, im Herbst aufgebracht, erstickt den Angriff im Keim.

Wenn der Rost aber schon die Oberhand hat, ist gute Vorarbeit gefragt. Je sauberer der Untergrund, desto geringer ein Rückfallrisiko. Zunächst muss loser Rost, Lack- oder Schmutz grob entfernt werden. Beliebte Hilfsmittel sind Spachtel oder Drahtbürste.

Das Kokosöl nun auf einen trockenen Lappen aufbringen und die Flächen zunächst reinigen. Der feine Staub verbindet sich mit dem Öl und sammelt sich im Lappen. Anschliessend bringt ein weiterer Lappen eine dünne Schutzschicht aus Kokosöl auf. Voilà.

Rost in der Küche

Jeder Koch liebt die Wärmeleit- und Speicherfähigkeit von Eisenpfannen. Es ist eine Anschaffung fürs Leben, denn bei richtiger Pflege werden Töpfe und Pfannen immer besser.

Gusseisen ist eine Eisenlegierung mit hohem Kohlenstoffgehalt. Der Kohlenstoff verhindert ein Formen oder Schmieden, Kochgeschirr wird daher in Form gegossen. Die Eisenlegierung speichert die Wärme und gibt sie anschliessend gleichmässig ab. Dadurch werden Schmorgerichte meisterhaft, und wenn Sie im Topf servieren, hält sich das Essen lange warm.

Eisenpfannen bestehen teilweise aus bis zu 99 Prozent reinem Eisen. Sie sind schnell und sehr hoch zu erhitzen und verteilen die Hitze hervorragend.

Gusseisenpfannen benötigen keine Antihaftbeschichtung, weil das eingebrannte Öl eine Patina bildet, die ein Ankleben verhindert.

Kokosöl schlägt hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: es ist ideal zum Braten, weil seine gesättigten Fettsäuren auch bei hohen Temperaturen keine freien Radikale bilden und es daher gesundheitlich unbedenklich ist. Das Kokosöl wird auch nicht ranzig, wodurch die Patina natürlich langfristig profitiert.

Zudem kann man die Eisenpfannen in regelmässigen Abständen ganzflächig mit etwas Kokosöl einreiben, damit ist die Pfanne optimal gegen Rost geschützt.

Auch Ihre Messer und Scheren freuen sich über ein wenig Aufmerksamkeit und Rostschutz. Einfach mit Kokosöl einreiben, einwirken lassen und nach etwa einer Stunde mit lauwarmem Wasser abspülen. Dann mit einer dünnen Schicht Kokosöl überziehen und fertig.

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